#Selfie 

Selfie -  So hieß das Motto unseres Teencamps in Kailager, das vom 16.12 bis zum 22.12 stattgefunden hat. Kailager ist ein Campgelände am indischen Ozean in der nähe von Durban. Mit 150 Teens war das ganze mehr als voll. Um alles aufzubauen und vorbereitet zu sein sind wir Co-Worker mit ein paar von den älteren Teens schon am 14ten aufgebrochen, haben in einer Kirche kurz vor dem Camp übernachtet und sind dann am 15 morgens in Kailager angekommen. Die Zelte, die wir zwei Wochen vorher aufgestellt haben, haben leider nur für die 90 Mädchen gereicht, sodass wir nochmal viele kleine Zelte für die Jungs zusätzlich aufstellen mussten. Die Hauptarbeit war jedoch die Halle, die vom Technikteam für die Worshipband hergerichtet werden musste. Obwohl sie bis Nachts gearbeitet haben, war es nach einem Tag immernoch nicht fertig und leider auch noch nicht, als die Teens am nächsten Tag kamen. Auch der Soundcheck hat ewig gedauert, sodass wir am ersten Abend Worship leider ausfallen lassen mussten. 

Anstatt Monitore hatten wir jeder unser eigenes Headset, mit eigenem Soundgemisch, je nachdem wie laut wir welches Instrument hören wollten. Da hat man sich fast gefühlt wie in einer richtigen Band:D Nora vor mir hat normales E-Piano gespielt und ich dahinter verschiedene andere sounds je nachdem welcher song entweder unten auf dem Keyboard oder auf dem oberen, der mit nem Laptop verbunden war, gespielt. Ansonsten hatten wir Jona am Schlagzeug, Katlego an der Gitarre oder E-Gitarre, Bekki am Bass, Ona und Smooty als weibliche Sänger und Man-K, der gedrommelt oder gerasselt hat. Wie viel Technik dahinter gesteckt hat ist mir erst aufgefallen, als ich beim Abbau um die 200 Kabel aufrollen musste.

Ein normaler Tag in Kailager sah ca so aus:

5:30 aufstehen

6:30 Mitarbeiterbesprechung(voerher Teens wecken)

7:30 Quiet time (jeder sucht sich ein ruhiges Plätzchen und macht Stille Zeit mit dem dafür extra erstellten Häftchen "sordt", besonders schön ist das auf irgend einem Felsen am Strand)

8:00 Frühstück, danach Bandpractice (das gute daran ist, man darf sich in den Essensschlangen immer vordrängeln ;))

Danach: Main session -> Worship und ne kleine Andacht (zum Thema "Selfie" ging es immer um Identität, wer wir sind, wie andere und wir selber uns sehen, von wem und was wir uns beeinflussen lassen...) Anschließend wurde darüber immer in Smallgroups diskutiert.

 

Beachtime (jeder kann machen was er will oder an strand oder kreatives oder Brettspiele am Platz spielen)

gegen 12:30 Mittagessen

Beachtime

 

16:00 Big Games (Geländespiele)

 

18:00 Abendessen, dann Bandpractice

danach Mainsession mit Worship und Family Fued(Fernsehsendung nachgestellt) und Date my family (als Video nachgestellt)

22:00 Zzzzzzzzzzzzz

 

 

 

An einem morgen musste ich um viertel nach vier mein Zelt, die 8 klässlermädchen, die ich auch als Smallgroup hatte, wecken, um den Sonnenaufgang am Meer mit heißer Schokolade zu genießen. Leider war ich die einzige die Spaß daran hatte.. mein ganzes Zelt war angepisst, dass ich sie geweckt hab und die Mädels haben durchgängig nur rumgeheult und gefragt wann sie zurück dürfen. Für mich wars trotzdem ein wunderschöner Sonnenaufgang :)

Zusammen mit Tabo und Mckinley war ich für die Big-Games verantwortlich. Ich habe dafür hauptsächlich ein Dosenklaugeländespiel und Siedler von Catan als Geländespiel vorbereitet. Außerdem gab es noch Cluedo und Olympics.

Nachdem das Dosenspiel am ersten Tag nicht so toll geklappt hat und abgebrochen werden oder verändert werden musste, hat Siedler so geklappt wie ich es mir vorgestellt habe. In der Halle hatten wir einen großen Spielplan wo einer aus jedem Team Siedlungen und Städte und so bauen konnte. Anstatt  zu Würfeln müssen die Rohstoffe aber draußen von den andern Teammitgliedern in Minispielen erkämpft werden. 

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Kommentare: 1
  • #1

    Sira (Montag, 28 Dezember 2015 11:43)

    Das hört sich super schön an :) Münchhausen 2.0 - wir bräuchten vllt auch ein Strand in der Nähe :D